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Begriff Lexikon
PalmholzPalmholz ist die Bezeichnung für einen Hartholz-Ersatz aus Kokospalmen. Die in Plantagen angebauten Kokospalmen tragen Früchte, bis sie etwa 70 Jahre alt sind und werden nach dieser Nutzungsdauer gefällt, um neuen Palmen Platz machen. Jährlich werden auf diese Weise Millionen Palmen in den Tropen abgeholzt, jedoch erst in den letzten Jahren begann die kommerzielle Nutzung des so gewonnenen Holzes für Möbel, Bodenbeläge oder auch Dekorationen und Schmuck. Farbtöne und Schattierungen des Palmholzes reichen von goldbraun bis hin zu dunkelbraun. Charakteristisch sind die dunkelbraun-schwarzen Flecken, die – abhängig von der Schnittrichtung des Holzes – markante Muster auf der Oberfläche erzeugen.
 
PapierPapier leitet sich vom griechischen Wort "pápyros" ab. Papyrus besteht aus den flach geschlagenen, über Kreuz gelegten und gepreßten Stengel der am gesamten unteren Nil wachsenden gleichnamigen Schilfpflanze, die von den Ägyptern mit schwarzer oder roter Tusche beschrieben wurde. Die Erfindung des Papiers wird den Chinesen zugeschrieben, die um 105 n.Chr. erstmals die Papierherstellungsmethode erwähnen. In Europa begann die Papierproduktion im Mittelalter. Heute wird Papier größtenteils aus Zellstoff oder Holzstoff, aber auch aus Altpapier hergestellt. Neben graphischen Papieren, Verpackungsmitteln werden heute auch Hygienepapiere oder Spezialpapiere für technische Verwendungszwecke produziert.
 
PauaPaua bezeichnet eine Schnecke aus der Gattung der Seeohren, auch Abalone genannt. Diese Schnecken kommen in fast allen warmen Meeren, teilweise auch in gemäßigten Zonen, vor und gleichen in ihrer Form einer Ohrmuschel. Das Perlmutt dieser Schnecken zeigt ein irisierendes Farbspiel in allen erdenklichen Blau- und Grüntönen, weshalb es bereits von den Maori (den Ureinwohnern Neuseelands) zu Schmuck verarbeitet wurde.