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Begriff Lexikon
LampenperlenLampenperlen (engl. lampwork beads), auch Wickelperlen genannt, verdanken ihren Namen dem Prozeß ihrer Herstellung. Jede Perle wird von Hand hergestellt. Ein Glasstab wird dabei über einer "Lampe" (Lötlampe, Gas-brenner) erhitzt und um einen mit einem Trennmittel versehenen Metallstab "gewickelt", bis die gewünschte Form und Größe der Perle erreicht ist. Der Phantasie des Glaskünstlers sind dabei keine Grenzen gesetzt, so daß Perlen in unterschiedlichen Farben, Formen und mit z.T. sehr aufwendigen Dekoren entstehen. Nach ihrer Fertigstellung wird die Perle sehr langsam abgekühlt und vom Metallstab befreit. Das entstandene Loch wird später zum Auffädeln der Perle benutzt. Aus Griechenland sind Lampenperlen bekannt, die ca. 1.300 v.Chr. entstanden. Berühmt sind jedoch vor allem Lampenperlen aus Venedig, insbes. von der Insel Murano, aus Tschechien, Indien und inzwischen auch aus China.
 
LapislazuliLapislazuli war bereits in der Antike ein sehr beliebter Schmuckstein, was auch sein Name, der sich vom arabischen Wort für "Himmelsstein" ableitet, belegt. Lapislazuli, oder auch kurz Lapis, ist strahlend Kobaltblau und enthält meist kleine goldene oder silberne Pyriteinschlüsse, die in Form von Plättchen oder Adern auftreten. Nicht selten enthält Lapis auch Einschlüsse weiterer Mineralien, wie z.B. Calcit, die den Stein blau-weiß gesprenkelt aussehen lassen. Die feinste Qualität besitzt eine gleichmäßige ultramarinblaue Färbung ohne Pyriteinschlüsse. Diese findet man nach wie vor in Afghanistan. Anderen Fundstätten liegen u.a. in Argentinien, Chile, Rußland und in den USA.
 
LasierenLasieren bezeichnet das Auftragen eines durchsichtigen oder durchscheinenden Überzuges auf Holz, aber auch auf andere Materialien, wie z.B. Keramik, oder auf Malereien. Durch die Lasur soll das so behandelte Objekt imprägniert (vor Feuchtigkeit geschützt) und z.T. auch gefärbt werden.